Creatin Test 2018

Die 7 besten Creatinpulver & Kapseln im Vergleich.

Aktualisiert: 1. August 2018

Das Produkt aus Creatin Test Berichten ist ein fester Bestandteil des menschlichen Körpers. Hierbei handelt es sich um eine organische Säure, die besonders in den Muskelzellen des menschlichen Körpers vorkommt. Grundsätzlich findet es sich überall dort, wo schnell Energie benötigt wird. Das ist beispielsweise in der Skelettmuskulatur so. In den ersten Sekunden einer jeden Muskelanstrengung, also sobald ein Muskel benutzt wird, wird sofort Creatin benötigt. Die durchschnittliche Menge gespeicherten Creatins im Körper beträgt 100 bis 120 Gramm. Normalerweise werden hiervon 2 bis 4 Gramm täglich benötigt. Nur eine Teilmenge davon kann der Körper selber synthetisieren, der Rest muss über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Tests zeigen, dass der Bedarf von Sportlern sehr viel höher ist. Creatin lädt im Grunde blitzschnell die Muskelenergie wieder auf. Ähnlich als würde man einen Akku aufladen.

Olimp Creapure Monohydrat Olimp Creapure Monohydrat
ESN Ultrapure Creatine ESN Ultrapure Creatine
PROFUEL® FUNDAMENT PROFUEL® FUNDAMENT
Myprotein Creatine Monohydrate Myprotein Creatine Monohydrate
ESN Creapure Creatine Monohydrate ESN Creapure Creatine Monohydrate
Gym Nutrition Creapure Gym Nutrition Creapure
EFX Kre-Alkalyn 3000 EFX Kre-Alkalyn 3000
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Vergleichssieger
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1,1 Sehr gut
1,3 Sehr gut
1,5 Sehr gut
1,9 Sehr gut
2,2 Gut
2,4 Gut
2,7 Gut

Abstimmungsergebnis

1.4K+
885+
349+
341+
350+
324+
332+

Menge

500 g
500 g
300 g
500 g
500 g
500 g
249 g

Darreichungsform

Pulver
Pulver
Pulver
Pulver
Pulver
Kapseln
Kapseln

aspartamfrei

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laktosefrei

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zuckerfrei

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vegan

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Vorteile

  • Creapure steht für höchste Qualität und Reinheit
  • Herstellung in Trostberg (Deutschland)
  • Hergestellt in Deutschland
  • geeignet für Vegetarier und Veganer
  • Mischung aus Creapure® Kreatin-Monohydrat und CarnoSynTM Beta-Alanin
  • Made in Germany
  • Reines Creatin Monohydrat ohne Zusätze
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hergestellt in Deutschland
  • CREAPURE - Micronized Formula
  • Perfekt kombinierbaras durch geschmackloses Pulver
  • In DE hergestellt und abgefüllt
  • pH-korrekt und 100% stabil
  • Innovation von All American EFX
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Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt

Die drei wichtigsten Erkenntnisse in der Übersicht:
  • Dieses Supplement ist ein wichtiger Bestandteil im Rahmen eines effektiven Krafttrainings und die Einnahme kann durchaus in den Trainingsplan integriert werden. Viele Testberichte und Testmagazine haben sich bereits mit diesen Mitteln befasst und überwiegend sind die Erfahrungen und Bewertungen positiv.

  • Der in Tests ermittelte erhöhte Bedarf eines Kraftsportlers kann kaum durch die Zufuhr mit Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch gedeckt werden. Für eine entsprechende Leistungssteigerung ist somit eine Supplementierung notwendig.

  • Ebenso zeigen Tests, dass diese Mittel ihre Wirkung im Ausdauersport nicht entfalten können, da sie bewirken, dass die Leistung innerhalb weniger Sekunden nach der Muskelbelastung zur Verfügung steht, dafür aber auch nur wenige Sekunden anhält.

creatin test 1

Die Wirkung von Creatin

Die Muskelaufladung funktioniert über den Energieträger ATP. ATP heißt Adenosintriphosphat und ist der Haupttreibstoff für die Zellen. Sobald Energie in den Muskeln gebraucht wird, weil diese ihre Arbeit aufgenommen haben, spaltet das ATP eine seiner drei Phosphatgruppen ab. Hierdurch wird entsprechend Energie frei, die die Muskeln für ihre Bewegung nutzen können. Unter einer maximalen körperlichen Belastung halten die Energiereserven nur für wenige Sekunde. Um nicht auf eine andere Energiegewinnung zurückgreifen zu müssen, kommt hier das Creatin zum Einsatz. Creatin oder auch Creatinphosphat kann das „energiearme“ ADP wieder mit einer Phosphatgruppe zum „energiereichen“ ATP aufladen. Durch die Einnahme des Mittels werden die Mengen an Creatinphosphat im Muskel erhöht. Auf diese Weise kann die maximale Leistung länger aufrechterhalten werden. So kann der Muskel ohne zu übersäuern länger auf einem hohen Niveau arbeiten. Kraftsportler müssen häufig innerhalb kurzer Zeit schnell eine Maximalleistung erbringen.

Bei kurzfristigen intensiven Trainings zeigen Erfahrungen und Tests, dass Creatin leistungssteigernd wirkt und durch einen höheren Trainingsreiz indirekt so auch beim Muskelaufbau helfen kann. Durch höheren Kalorienverbrauch wird zusätzlich die Fettverbrennung gefördert.

Der Körper kann in geringen Mengen dieses Stoffes selbst herstellen, aber eine extra Zufuhr, beispielsweise durch Nahrungsergänzungsmittel, kann den Ceatin Speicher in den Muskeln vergrößern. Hieraus resultiert, dass dem Muskel nun mehr Energie zur Verfügung steht. Hiervon profitiert vor allem jede Art des Schnellkrafttrainings. Dazu zählen vor allem Bodybuilding Training, Kraftsport, Kampfsport, Leichtathletik usw.

Damit aber keine Missverständnisse aufkommen, muss klargestellt werden, dass es sich hier nicht um ein Muskelaufbaupräparat handelt. Wenn es also in erster Linie darum geht, Muskelmasse aufzubauen, sollte man neben dem Creatin zusätzlich entweder auf eine eiweißreiche Ernährung achten oder zusätzlich Proteinpräparte wie zum Beispiel hochwertiges Whey-Protein verwenden. Es ist nur teilweise richtig, dass eine Supplementierung den Muskelaufbau beschleunigt. Genauso falsch ist die Annahme, dass so ein Mittel als Doping dem Körper schadet. Zunächst einmal ist Kreatin ein Energieträger. Durch die Einnahme werden die Speicher gefüllt. Daher können sie bei einer Belastung wieder schneller regenerieren. Um es etwas klarer zu machen, sollte man sich kurz vorstellen, dass man gerade beim Bankdrücken ist. Hier macht man 4 Sätze a 10kg. Nun leeren sich nach jedem Satz die Kreatinspeicher immer weiter, da sie ja nun während der Belastung angezapft wurden. Allerdings bauen sich diese Kreatinspeicher soweit wie möglich in der Pause zwischen den Sätzen wieder auf.

Mit der Einnahme dieses Mittels lässt sich eine Reihe guter Effekte erwirken, die über eine sportliche Leistungsfähigkeit hinausgehen. Auch das Nervensystem profitiert hier und die kognitiven Fähigkeiten werden verbessert. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Einnahme durchaus auch für andere Sportarten wie z.B. Fußball interessant. Hier konnte z.B. in einem Praxistest unter ärztlicher Beobachtung bei einem Profiverein durchaus eine Leistungssteigerung bestätigt werden.

Wann sollte man diese Mittel anwenden?

Generell lässt sich sagen, dass beim Fitnesstraining und insgesamt bei sportlichen Betätigungen die Supplementierung sehr sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn eine Leistungssteigerung erzielt werden soll. Daher ist es fraglich, ob bereits Anfänger mit einer Einnahme beginnen sollten. Der Anfänger sollte sich zunächst eine Basis verschaffen, die es dann zu steigern gilt. Eine gezielte und kontrollierte Einnahme ist sehr wichtig. Bei der Einnahme gibt es verschiedene Phasen. So ist die erste Phase die sogenannte Auflade-Phase. Diese sollte ca. 7 Tagen andauern. In der Auflade-Phase sollten 20g pro Tag konsumiert werden. Diese sollten jeweils morgens und abends 10g (ein guter Teelöffel) betragen.

Sobald die Auflade-Phase beendet ist, genügen in der Folge 3g täglich. Eine solche Kur sollte jedoch niemals länger als 12 Wochen andauern. Um die körpereigene Produktion nicht abzusenken, sollte eine solche Kur nicht zu oft durchgeführt werden. Zur Auflade-Phase muss noch gesagt werden, dass die Notwendigkeit kontrovers diskutiert wird. Während einige behaupten, diese Auflade-Phase sei überflüssig, vertreten andere die Meinung, dass hierdurch schneller die gewünschte Leistung erzielt wird. Sobald ein Sport betrieben wird, bei dem der Körper für kurze Zeit in die anaerobe Energiebereitstellung wechseln muss, ist die Einnahme von Creatin sehr sinnvoll. Das gilt nicht nur im Kraftsport, wo es um viele Wiederholungen mit hohem Gewicht geht, sondern auch beim Sprinten über eine Distanz von 100 Meter. Gerade beim Kraftsport kann die Einnahme einen Kraftzuwachs von bis zu 10 % zur Folge haben. Aber dieses Mittel findet seine Anwendung nicht nur im sportlichen Bereich. Wissenschaftler untersuchen derzeit den Zusammenhang von einer Kreatineinnahme und Herzrhythmusstörungen nach einem Herzinfarkt. Zeitgleich wird auch die Wirkung auf die Mineralisation von Knochen und Knorpel sowie bei Muskelkrankheiten untersucht. Darüber hinaus finden Untersuchungen und Tests statt, die sich mit der Schutzwirkung auf das Gehirn und die Nervenzellen befassen. Einige Anwender sind der Meinung, dass eine bessere Aufnahme des Mittels mit einer Transportmatrix wie z.B. Traubenzucker zu erreichen ist. Hier scheiden sich aber die Geister und hier konkrete Empfehlungen auszusprechen ist nicht möglich.

Bestes Creatin Monohydrat

Creatin Monohydrat wird auch als CrM bezeichnet. Es zählt zu dem am besten erforschten und getesteten Supplements in der Fitnessbranche. Immerhin in 70 % aller Studien zeigte sich die signifikante Wirkung bei vielen Trainingsprotokollen. Dieses Mittel wird auch als Creapure® bezeichnet und ist von höchster Reinheit. Viele empirische Untersuchungen und Tests haben belegt, dass durch eine Landzeiteinnahme von Creapur® keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgehen. Trotz dieser Studien gibt es aber genügend Stimmen, die immer wieder kundtun, dass man durch die Einnahme von Creatin Monohydrat eher massiger wird und sehr viel Wasser eingelagert. Dennoch steckt viel mehr hinter dieser unterschätzten stickstoffhaltigen Verbindung als bloße Zellschwellung. Kreatin sollte immer über ein Monohydrat separat zu anderen Nahrungsergänzungen eingenommen werden, denn dadurch ist eine individuelle Dosierung möglich.

Wie nehme ich diese Mittel richtig ein?

Generell gilt, dass das Mittel mit viel Flüssigkeit aufgenommen werden sollte. Denn zum einen spült sich das Pulver besser aus dem Mund, und zum anderen wird auch die Aufnahme ins Blut und in die Muskulatur gefördert. Außerdem könnte das schlecht lösliche Creatin im Magen wirkungslos versacken. Des Weiteren könnte es sonst zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Blähungen oder Mundgeruch kommen. An der Frage, ob Kreatin ausschließlich als mehrwöchige Kur angewendet werden soll, oder ob man es auch dauerhaft einnehmen kann, scheiden sich noch immer die Geister. Logischer Weise folgt auf eine Kur im Anschluss immer eine Pause. Hier kann es zu einem sprunghaften Ab- und Zunehmen der Kraftwerte kommen. Die Gegner der dauerhaften Einnahme argumentieren damit, dass bei langfristiger Anwendung von Kratin die körpereigene Produktion reduziert wird. Vorausgesetzt, das Kreatin wurde angemessen dosiert, so lässt die verringerte Produktion aber wieder rückgängig machen. Außerdem verhält es sich so, dass durch ein intensives Training der Creatinspiegel sich in einem gewissen Rahmen selbst erhöht.

Gibt es Nebenwirkungen?

Besonders in der sogenannten Ladephase können Nebenwirkungen vermehrt beobachtet werden. Zu ihnen zählen beispielsweise Blähungen, Übelkeit oder auch Muskelkrämpfe, die häufig in den Waden auftreten. Bei dieser unerwünschten Nebenwirkung hilft aber die Einnahme von Magnesium. Eine ebenfalls häufig zu beobachtende Nebenwirkung ist eine erhöhte Wassereinlagerung in den Muskeln. Zwar sind Wassereinlagerungen unbedenklich und sind unter der Einnahme von Kreatin normal, doch dadurch stehen die Muskeln unter größerer Spannung, hierdurch erhöht sich eventuell die Verletzungsgefahr. Bodybuilder, die an einem Posing teilnehmen wollen, sollten daher in dieser Zeit auf die Einnahme Kreatin verzichten. Hier haben die Wassereinlagerungen eine sehr störende Wirkung, denn die Definition der Muskulatur lässt dadurch nach. Allerdings wird der muskelaufbauende Effekt durch die Wassereinlagerung nicht behindert. Selbst wenn die Speicher wieder abgebaut werden und die Wassereinlagerung zurückgeht, wird dadurch der Kraftzuwachs aber nicht reduziert.

Wie lange es dauert, bis die Wassereinlagerungen letztlich ganz verschwinden, darüber gibt keine exakten Angaben, aber ein ungefährer Zeitraum liegt bei 2 bis 3 Wochen.

Auch die Frage, ob Kreatin Akne auslösen kann, soll kurz angesprochen werden. Der eigentliche Auslöser für Akne ist häufig eine falsche Ernährung, oder es handelt sich um eine erbliche Veranlagung. Hier kann bei dem Zusammentreffen vieler unterschiedlicher Faktoren im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln eine Akne ausgelöst werden. Daher ist die Gefahr das Creatin eine Akne auslöst, also eher unwahrscheinlich. Der Hauptauslöser für Pickel auf Stirn und Rücken ist in erster Linie psychischer Stress. So kann es beim Sport dazu kommen, dass durch eine erhöhte Trainingsbelastung ebenfalls ein vermehrter Pickelausbruch die Folge sein kann. So ist häufig der extreme Leistungsdruck und nicht die Einnahme von Creatin der Auslöser für eine plötzliche Pickelbildung.

Einige wichtige Informationen zum Thema zeigt das folgende YouTube Video

YouTube Video

https://www.youtube.com/watch?v=gig8Tpvt5Tk

Welche Darreichungsformen von Creatin gibt es?

Die Auswahlmöglichkeiten in den Darreichungsformen von Creatinen machen es nicht unbedingt immer leicht, sich für ein Präparat zu entscheiden. So gibt es Produkte in Form von Pulvern, Kapseln o.ä. Inzwischen herrscht die Meinung vor, dass die ursprüngliche Pulverform eher out ist. An ihrer Stelle kommen Kautabletten, Flüssigkeiten, Brausegetränke oder Riegel ins Spiel. Ihnen wird nachgesagt, dass sie auf der einen Seite hochwirksam sind und auf der anderen Seite schneller vom Körper aufgenommen werden. Hierzu sollte man aber wissen, dass diese vorgeschlagenen Darreichungsformen oftmals nicht halten, was sie versprechen. Denn auch bestes Creatin bleibt in Flüssigkeiten nicht stabil. So bildet sich mit der Zeit ein Abbaustoff, nämlich das Creatinin. Zwar ist dieser Abbaustoff nicht gesundheitsschädlich, dafür ist er aber auch wirkungslos.

Zu den Riegeln und den Kautabletten ist zu sagen, dass diese Darreichungsform für unterwegs natürlich sehr praktisch ist. Der Nachteil ist aber, dass diese Präparate mit nur wenig Wasser eingenommen werden. Aber genau diese Flüssigkeit ist unerlässlich für die „Creatin-Verdauung“. Hinzu kommt, dass diese Produkte häufig mit Zusatzkomponenten wie Mineralsalzen oder speziellen Kohlenhydraten ausgestattet sind, allerdings bringen diese keinen gesicherten Mehrwert.

Herstellung von Creatin Produkten

Beim Kauf von Creatin ist auf folgendes zu achten: Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass, falls man sich auf Schnäppchenjagd begibt, die Gefahr besteht, dass der Hersteller bei den Rohstoffen und in der Produktion gespart hat. Häufig gehen diese Sparmaßnahmen zu Lasten der Reinheit und damit kommt es natürlich zu deutlichen Einbußen bei der Cratin-Qualität. Da Creatin zu 100 % synthetisch hergestellt wird und das Entfernen von Verunreinigungen, die als Rückstände von Ausgangsstoffen bestehen, sehr teuer ist, spart manch ein Hersteller an der gewissenhaften Ausreinigung. Daher können im schlimmsten Fall gesundheitsschädliche Stoffe wie Dicyandiamid, Dihydrotriazin oder sogar Quecksilber in den so hergestellten günstigen Produkten landen. Leider lassen sich die Verunreinigungen aber nicht feststellen, da man sie weder sieht, noch schmeckt oder gar riechen kann, einzig ein Labortest könnte Aufschluss darüber geben. Fast alle Creatin Produzenten haben ihren Sitz in China, von hier wird die Rohware an die Zwischenhändler weiter vergeben. Chemiker empfehlen daher, einen genauen Blick auf die Verpackung zu werfen und sich lieber auf Produkte zu verlassen, die „Made in Germany“ sind. Hier wird nämlich nach strengsten Standards produziert.

Da diese hier hergestellten Creatin Produkte hochrein sind, kosten sie in der Regel auch etwas mehr. Dennoch sollte man lieber aus Sicherheitsgründen auf die Produkte aus Übersee verzichten, wenn man ein hochwertiges Produkt möchte, denn im schlimmsten Fall können gerade für in China produzierte Waren auch durchaus krebserregenden Thioharnstoff als Ausgangsstoff zur Herstellung verwendet worden sein. Ein weiteres Problem bei dem Versuch zu sparen besteht darin, dass es ebenso sein kann, dass der Inhalt einer Dose nicht das Creatin ist, sondern dass es sich um das absolut wirkungslose Abbauprodukt Creatinin handelt. Das Creatin kann nämlich bei einer unsachgemäßen Lagerung einfach in sein Abbauprodukt Creatinin zerfallen. Das Institut für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln, hat aufgedeckt, dass manche Creatin Produkte sogar verbotenes Antibiotika enthalten. So wird ein solches Produkt sofort zur Dopingfalle und sicher kein Testsieger und die Kaufberatung kann nur sein, von solchen Mitteln die Finger zu lassen. Manchmal passiert dies nicht einmal mit einem Vorsatz, sondern resultiert aus der Tatsache, dass es Hersteller gibt, die ihre Abfüllanlagen nicht ordnungsgemäß reinigen. Sind also zuvor hormonhaltige Präparate abgefüllt worden, so können nun die Reste aus der Abfüllanlage im Creatin landen. Auch wenn diese Mengen aus gesundheitlicher Sicht zwar unbedenklich sind, so will sicher niemand freiwillig und unbewusst mit Hormonen gefüttert werden und vor allem würde jede Doping Kontrolle sofort positiv ausfallen. Eine weitere Empfehlung des Deutschen Chemikers Hülsemann lautet, sich vor dem Kauf einen Überblick mittels der „Kölner-Liste“ für Nahrungsergänzungsmittel zu verschaffen. So lässt sich sicher gehen, ein wirklich Hormon-freies Creatin zu kaufen. Auf der sogenannten „Kölner-Liste“ sind alle seriösen Hersteller aufgelistet, somit kann diese Liste durchaus als Kaufberatung dienen.

Warum muss es Creatin sein?

Sport und Fitness haben inzwischen einen immensen Stellenwert erlangt, denn immer mehr nehmen uns in unserem Leben Maschinen die sonst körperlich anstrengenden Arbeiten ab. Um diesen Bewegungsmangel gewinnbringend auszugleichen, ist der Fitnesstrend größer denn je. Besonderen Zuwachs erleben hier die Fitnessstudios. Gerade dort findet man auch immer mehr besonders ambitionierte Menschen mit hochgesteckten Zielen. Häufig handelt es sich um verbesserte und höhere Ausdauerleistungen und um die Bildung von mehr Muskelmasse. Im Zusammenhang mit dem entsprechenden Training stellen – wie Tests zeigen – Nahrungsergänzungsmitteln eine Komponente dar, die dieses Ziel erreichen lässt. Das Creatin hat sich inzwischen sowohl beim optimalen Muskelaufbau sowie bei der deutlichen Steigerung der Kraftleistung längst bewährt, wobei es kein explizites Muskelaufbaupräparat ist. Das Creatin, das auf natürliche Weise in unserem Muskelskelett vorkommt, hilft sowohl beim Zuwachs von Muskelmasse, als auch bei der Unterstützung des Stoffwechsels. Da es sich bei den zu erwartenden Nebenwirkungen um vergleichsweise Kleinigkeiten handelt, kann gesagt werden, dass Creatin die Erreichung von sportlichen Zielen auf natürliche Art unterstützt.

Vergleichstests, die von anderen Portalen durchgeführt wurden

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Wirksamkeit von Creatin in den offiziellen Health Claims nach entsprechenden Tests anerkannt. Bei den Health Claims handelte es sich um festgelegte Informationssätze. Mit diesen festgelegten Informationssätzen dürfen Hersteller und Händler werben. Für dieses Mittel lautet der Health Claim: “Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung”. Im menschlichen Körper wird Creatin aus einer Reihe von Aminosäuren, also Eiweiß, synthetisiert. Daher ist grundsätzlich eine Aufnahme als Nahrungsergänzungsmittel nicht notwendig. Auch durch unsere Ernährung wird dem Organismus bestes Creatin zugeführt, so zum Beispiel mit Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch. Auch diese Lebewesen haben Creatin als Bestandteil ihrer Muskulatur. Zusätzlich ist Creatin für die Muskelkontraktion zuständig und in Verbindung mit Creatine-Kinase ist Creatin für eine normale Hirn- und Nervenfunktion erforderlich. Eine Unterversorgung mit diesem Stoff kann zu neurologischen und neuromuskulären Störungen führen. Gerade Befürworter der veganen Ernährung können hiervon betroffen sein. Gleiches gilt für Sportler. Bei ihnen handelt es sich um eine anerkannte Möglichkeit, sowohl ein Muskelwachstum zu veranlassen als auch die Leistung zu steigern.

Die Vor- und Nachteile

Vorteile

  • wirkt leistungssteigernd, vor allem bei intensivem Training
  • begünstigt das Muskelwachstum
  • erhöht die Belastbarkeit während des Trainings
  • fördert indirekt die Fettverbrennung
  • keine nachgewiesenen Nebenwirkungen

Nachteile

  • mögliche, aber seltene Unverträglichkeit
  • kann zu Gewichtszunahme führen

Weiter wurde in Vergleichstests festgestellt, dass die Produkte in der Regel entweder als wasserlösliches Pulver oder in Kapselform angeboten werden. Die Darreichungsform hat in der Regel keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit, gleichwohl aber hat die Darreichungsform einen Einfluss auf die Kosten und die Menge (Preis pro 100 Gramm). Häufig wird dieses Mittel als geschmackloses Pulver angeboten. Mit der Zeit und einer regelmäßigen Einnahme zeigen Bewertungen von Verbrauchern aber, dass das häufig als eher unangenehm empfunden wird. Wer sich dagegen für Kapseln entscheidet, hat hier eine recht praktische Variante gewählt, denn das Anrühren eines Drinks entfällt hier natürlich. Besonders praktisch sind die Kapseln, wenn sie direkt nach dem Training angewendet werden sollen. Da die Produktion der Kapseln jedoch etwas aufwendiger ist, sind die Kapseln gegenüber dem Pulver etwas teurer.

Besonderes Augenmerk wurde in Tests auch auf die Art der Synthetisierung gelegt, da diese über die Wirkung und Verträglichkeit entscheidet. Bei der Art und Weise, wie Creatine synthetisiert werden, gibt es unterschiedliche Verbindungen, die wiederum zu einer unterschiedlichen Wirkungsweise führen und eine andere Verträglichkeit aufweisen. Auch bei den enthaltenen Aminosäuren können leichte Unterschiede bestehen. Zu den Klassikern zählen vor allem Präparate aus der Kategorie Creatin-Monohydrat. Gerade hier ist eine hohe Menge an reinem Kreatin enthalten und zusätzlich ist etwas gebundenes Wasser für eine verbesserte Aufnahme enthalten. Bei dieser Verbindung kann es aber auch zu ungewollten Wassereinlagerungen kommen. Kre-Alkalyn wurde entwickelt, um dem entgegen zu wirken. Bei Kre-Alkalyn handelt es sich um eine noch hochwertigere Verbindung, die durch Natrium als Stabilisator dafür sorgt, dass es zu weniger Kreatinin als Abfallprodukt kommt und Wassereinlagerungen vermieden werden. Kre-Alkalyn ist allerdings deutlich teurer. Durch eine besonders schnelle Aufnahmefähigkeit zeichnet sich das Creatin-Ethyl-Ester aus. Besonders für die Einnahme direkt nach einem anstrengenden Training ist dieses Creatin besonders geeignet.

Als ganz besonders schonend gilt das Kreatin mit Alphaketogluteraten. Vor allem wird es den Personen empfohlen, die schnell mit Blähungen und Unverträglichkeiten auf andere Präparate reagieren. In weiteren Testberichten, unter anderem hat sich auch das Testmagazin Stiftung Warentest mit dem Thema beschäftigt, ging es um Zuckerfreiheit, Laktosefreiheit oder ob das Mittel vegan ist. So zeigte sich schnell, dass es auch gluten-, laktose- oder zuckerfreie Varianten gibt sowie solche ohne tierische Zusätze. Daher lässt es sich problemlos in unterschiedliche Ernährungsweisen integrieren. Ebenso fiel auf, dass, obwohl es für die Wirkung nicht von Belang ist, häufiger von den Herstellern mit aspartamfrei, laktosefrei, fettfrei oder zuckerfrei geworben wird. Da durch die Essgewohnheiten, die sich in letzten Jahren immer weiterentwickelt haben, es immer mehr Menschen gibt, die sich für eine vegetarische oder vegane Lebensform entschieden haben, wurden für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmittel immer mehr Stoffe ohne tierische Ausgangsprodukte synthetisiert. Zusätzlich wurden einige Präparate mit Koffein versehen. Die Zugabe von Koffein und seine Wirkung auf die Creatine ist jedoch umstritten. Es ist jedoch sicher, dass Koffein für einen Wacheffekt sorgt. Testsieger wird so ein Produkt sicher nicht.

Creatingehalt in Nahrungsmitteln

Creatin in konzentrierter Form bietet ca. 3-5 Gramm pro Einnahme. Im Vergleich dazu enthalten folgende Lebensmittel eine bestimmte Menge natürliches Creatin.

Lebensmittel

Creatin in Gramm pro Kilo

Hering

10 Gramm

Lachs

4,5 Gramm

Schweinefleisch

5 Gramm

Rindfleisch

4,5 Gramm

Milch

0,1 Gramm/Liter

Trainingstipps zur Ausnutzung von Creatin

Wie bereits ausführlich beschrieben, haben Tests gezeigt, dass Creatin besonders bei intensiver und kurzer Muskelbelastung die fühlbare Reaktion entfaltet. So gibt es Studien, die diesen positiven Effekt auch bei Ausdauersportlern nachgewiesen haben, dennoch ist der besondere Effekt beim Kraftsport, Bodybuilding, Gewichtheben sowie bei Leichtathleten, wie etwa bei den Sprintern, zu beobachten. Die Nutzung dieses Mittels macht man sich besonders dann zu eigen, wenn das Training aus kurzen, belastungsintensiven Sätzen besteht. Grundübungen erzeugen ein besonders gutes Muskelwachstum. Daher eignet sich Bankdrücken besonders, um eine kräftige Brust zu trainieren. Ebenso verhält es sich mit Kniebeugen, die die optimale Grundübung für gut trainierte Beine darstellen. Darum sollte auch beim Training für die Arme, die Schultern und den Rücken zunächst der Schwerpunkt auf den Zuwachs der Masse gelegt werden und später dann erst auf die Definition. Ein Definitonstraining während einer Kur ist niemals empfehlenswert, da die Einnahme häufig zu Wassereinlagerung führt. Grundsätzlich wirkt Kreatin schnell, aber es kann eine ganze Weile dauern bis der Körper das von außen aufgenommene Kreatin auch verarbeiten und nutzen kann. Da der Körper für gewöhnlich natürliches Creatine selbst zur Verfügung stellt, ist kein unmittelbarer Trainingserfolg zu erwarten. Hier handelt es sich um langfristige Wirkung des so zugeführten Creatins. Falls Sie mehr über Creatin erfahren wollen schauen Sie auch mal auf unseren anderen Seiten vorbei!

 

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