Gymnastikball 2018

Informationen zum Thema kompakt zusammengefasst.

Aktualisiert: 22. June 2018

Ein Gymnastikball ist zunächst einmal ein großer bunter lustiger Ball, der in vielen verschiedenen peppigen Farben erhältlich ist. Allerdings handelt es sich hier nicht einfach um einen übergroßen witzigen Ball, der schön aussieht, sondern ein Gymnastikball kann eine ganze Menge für die Gesundheit tun. Nicht selten finden Gymnastikbälle ihren Einsatz im allgemeinen Fitnesstraining sowie im Rehasport oder in der Schwangerschaftsgymnastik. Die Einsatzgebiete von Gymnastikbällen sind vielfältig, so hilft das Training mit einem Gymnastikball, die Muskulatur des Rückens und des Bauchs zu stärken. Zusätzlich unterstützen diese Übungen aber auch die Koordination und verbessern den Gleichgewichtssinn. Zusätzlich finden Gymnastikbälle aber auch ihren Einsatz als Sitzball.

Drei wichtige Erkenntnisse vorab:
  • Wichtig ist die verwendete Ballgröße. Weiter unten finden Sie in einer tabellarischen Übersicht, welche Ballgröße für welche Körpergröße passend ist. Wie bei einem Stuhl gilt auch hier, dass sich die Oberschenkel in einer waagerechten Position befinden, während die Füße den Boden berühren.

  • Dieses Sportgerät ist sowohl für Anfänger wie auch Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Es ermöglicht ein Training auf verschiedenen Ebenen (sitzend, liegend, Beine auf dem Ball), was für eine gute Abwechslung sorgt.

  • Ein im Allgemeinen preiswertes Sportgerät, wobei es aber auch durchaus hochpreisige Produkte gibt. Wichtig ist vor allem, auf das verwendete Material zu schauen und auf ein Prüfsiegel zu achten. Mit einem GS-Prüfsiegel sollte man keine bösen Überraschungen erleben.

Was ist das für ein rundes Ding?

Ein Gymnastikball besteht in der Regel aus Kunststoff. Dieser Kunststoff ist allen erdenklichen knallbunten Farben erhältlich. Alle Gymnastikbälle verfügen über ein Ventil. Dank dieses Ventils lassen sich die Bälle mittels einer Pumpe mit Luft auffüllen. Grundsätzlich ist es beim Erwerb eines Gymnastikballs wichtig, auf ein Prüfzeichen zu achten, da es auch Gymnastikbälle gibt, die außer aus PVC auch aus Elastomeren oder Gummi gefertigt sind. Gymnastikbälle, die ein solches Prüfzeichen besitzen, sind nämlich frei von Schadstoffen. So kann man ausschließen, dass sie mit Weichmachern ausgestattet wurde, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein und spontane Veränderungen im Erbgut hervorrufen.

Frau macht Übung auf Gymnastikball

Ein Gymnastikball aus ABS® platzt nicht. Dies liegt darin begründet, dass er die Eigenschaft besitzen, einen kleinen Riss oder auch ein Loch eigenständig abzudichten, so dass Luft nur langsam entweicht.

Da das Training auf dem Gymnastikball häufig mit dem intensiven Kontakt nackter Haut während des Fitnesstrainings einhergeht, könnten diese Schadstoffe im schlimmsten Fall über die Haut in den Körper gelangen. Sowohl namhafte Hersteller als auch das Prüfzeichen sorgen hier für Sicherheit. Gymnastikbälle sind nicht nur in vielen bunten Farben erhältlich, sondern sie verfügen darüber hinaus auch noch über viele unterschiedliche Namen. So können sie auch Yogaball, Fitnessball, Pezzi-Ball oder auch Sitzball heißen. Unabhängig von dem verwendeten Namen ist die Hülle des Balls elastisch und auch hoch belastbar. Erstaunlicherweise kann so ein Gymnastikball ein Gewicht von mehreren Hundert Kilogramm tagen.

Gymnastikball Test

In einem Gymnastikball Test, welcher von anderen Portalen durchgeführt wurde, wurden unterschiedliche Aspekte unter die Lupe genommen. Zu diesen Aspekten zählte unter anderem die Größe eines Gymnastikballs. Hier wurde schnell deutlich, dass es zwar tolle Übungen gibt, die auf dem Gymnastikball zu absolvieren sind, allerdings ist hier ausschlaggebend, dass der Ball zur persönlichen Körpergröße passt. Wird ein zu kleiner Ball gewählt, hat man keinen nennenswerten Trainingseffekt.

Damit jeder den passenden Ball zu seiner Körpergröße findet, kann man sich an folgendes halten. Die Sitzposition sollte im Wesentlichen der Sitzposition auf einem Stuhl ähnlich sein. So sollen die Oberschenkel während des Sitzens waagerecht ausgerichtet sein und zugleich müssen die Füße den Boden berühren.

So können Sie die passende Größe finden

Größe

Durchmesser

Körpergröße bis 140 cm

Balldurchmesser 45 cm

Körpergröße bis 155 cm

Balldurchmesser 55 cm

Körpergröße bis 175 cm

Balldurchmesser 65 cm

Körpergröße bis 185 cm

Balldurchmesser 75 cm

Körpergröße über 185 cm

Balldurchmesser 85 cm

Gymnastikbälle sind mit einem Durchmesser bis 90 Zentimeter erhältlich. Für gewöhnlich werden aber Bälle mit einem Durchmesser zwischen 65 und 75 Zentimetern eingesetzt.

Funktionsweise eines solchen Übungsgerätes

Im Grunde ist die Funktionsweise eines Gymnastikballs denkbar einfach. Denn obwohl er prall aufgepumpt wird, verändert er unter jeder Belastung sofort seine Form. Dadurch bietet ein Gymnastikball eine enorme Flexibilität, die sowohl beim Training als auch beim Sitzen von großem Vorteil ist, da der Körper sofort geschont wird. Die Luftfederung eines Gymnastikballs unterstützt das leichte und aktive Sitzen.

Für denjenigen, der seinen Sitzball auch für das Arbeiten im Büro verwenden möchte, gibt es spezielle Gestellt oder Schalen, die ein Wegrollen des Balles am Arbeitsplatz verhindern.

Viele Übungen fallen mit der Unterstützung eines Gymnastikballs sehr viel leichter, dazu zählt zum Beispiel das Abstützen auf dem Ball mit Händen oder Füßen. Nun fällt es gleich viel leichter, in die Beuge zu gehen oder sich weit zu dehnen. Häufig finden die Gymnastikbälle ihren Einsatz im ergotherapeutischen Bereich. Allerdings ist er auch ein perfektes und praktisches Gymnastikgerät für zu Hause oder auch im Schulsport.

Welche Übungen mit diesem Gerät möglich sind, zeigt auch das folgende YouTube Video.

YouTube Video

https://www.youtube.com/watch?v=EYfocWSEU-Q

Gerade im Schulsport aber auch in der Krankengymnastik wird dank der Gymnastikbälle sowohl die Geschicklichkeit als auch die Koordination trainiert. Nicht nur die körperliche Fitness spielt eine große Rolle beim Einsatz eines Gymnastikballs, sondern hier wird auch die Balance deutlich verbessert. Sowohl die Muskeln werden gestärkt, als auch Rückenschmerzen gelindert. Gymnastikbälle unterstützen auf eine sanfte Art eine therapeutische Behandlung und den Muskelaufbau. Daher wird der Gymnastikball auch gerne alternativ als Sitzball bzw. als Ersatz des Bürostuhls eingesetzt. Bei dieser Form des Sitzens wird dem Becken viel Spielraum gegeben und die weiche abgerundete Oberfläche des Balls regt dazu an, leicht zu wippen. Dieses sollte zwar nicht über einen längeren Zeitraum ausgeübt werden, da sich dann ein gegensätzlicher Effekt einsetzen würden. Wird der Ball aber nur kurzzeitig als Sitzball eingesetzt, so entspannt das aktive Sitzen die Wirbelsäule und die umliegende Muskulatur.

Gerade Schwangere profitieren, ebenso wie bei Pilates– und Yoga-Übungen von den Vorteilen eines Trainings auf dem Gymnastikball. Häufig genügen hier schon ein paar Minuten Sitzen und ein paar gymnastische Einheiten, die dafür sorgen, dass die gesamte Muskulatur gestärkt wird. Nicht nur die untere Rückenmuskulatur und das Becken werden trainiert, sondern auch die Bauchmuskeln profitieren ebenfalls von den Übungen. Für Schwangere bedeutet das unter anderem, dass sich dadurch auch die Haltung deutlich verbessert und Rückenschmerzen vorgebeugt wird. Dieses Training auf dem Gymnastikball hat sogar einen Einfluss auf die anstehende Geburt. Denn hier wurde über die gesamte Zeit der Beckenboden der Schwangeren gleich mittrainiert, sodass es unter der Geburt leichter fällt zu entspannen. Direkt nach der Geburt kann der Gymnastikball gleich wieder zum Einsatz kommen, denn nun geht es um das gezielte Training des Beckenbodens, der durch die Geburt schwer in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Hier sind die Übungen besonders einfach und angenehm, denn man muss sich lediglich auf den Ball setzen und mit dem Becken kreisende Bewegungen ausführen. Hier kann das Baby auf sanfte und spielerische Weise in die therapeutischen Übungen integriert werden. Mit unserer Startseite bleiben Sie immer über die aktuellsten Themen informiert!

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Für das Ganzkörpertraining von Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen geeignet.
  • Abwechslungsreiches Training durch verschiedene Ebenen, auf dem Ball sitzend, Beine auf dem Ball, mit den Händen am Ball abstützend.
  • Die elastische Oberfläche passt sich dem Körper an.

Nachteile

  • Bei zu langen Trainingseinheiten wird der Anfänger durch den ständigen Stabilitätsausgleich, der zu leisten ist, schnell überfordert.
Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist das für ein rundes Ding?
  2. Gymnastikball Test
  3. So können Sie die passende Größe finden
  4. Funktionsweise eines solchen Übungsgerätes
  5. YouTube Video
  6. Vor- und Nachteile
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