Mehrkomponenten Protein Test 2018

Die 7 besten Mehrkomponenten Proteinpulver im Vergleich.

Aktualisiert: 29. April 2018

Der Grundgedanke hinter einem Proteinpulver aus mehreren Komponenten ist es, eine optimale Synergie der spezifischen Eigenschaften der einzelnen Sorten herzustellen. So müssen alle Komponenten so aufeinander abgestimmt werden, dass sich die unterschiedlichen Eigenschaften bestmöglich ergänzen. Genau hier spielt das Aminosäureprofil eine entscheidende Rolle, denn es sollte so gemischt sein, dass es absolut keine Lücken enthält und so für enorme Werte beim Chemical Score sorgt. Auch die Art der Verstoffwechselung spielt hier eine entscheidende Rolle. Um Topwerte erreichen zu können, müssen hier sowohl “schnelle” als auch “langsame” Proteine so zusammengesetzt sein, damit es zu einer durchgängigen Proteinversorgung kommt. Das bedeutet, dass ein kurzfristiger Zeitraum, also am besten sofort, sowie ein langfristiger Zeitraum, also die Versorgung über Nacht, sichergestellt ist.

ESN Designer Whey Protein ESN Designer Whey Protein
MyProtein Impact Whey Protein MyProtein Impact Whey Protein
Mammut Formel 90 Protein Mammut Formel 90 Protein
Optimum Nutrition Gold Standard Optimum Nutrition Gold Standard
Weider 80 Plus Protein Weider 80 Plus Protein
Nutri-Plus Shape & Shake Nutri-Plus Shape & Shake
Multipower Formula 80 Evolution Multipower Formula 80 Evolution
  • 1
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ESN Designer Whey Protein ESN Designer Whey Protein
MyProtein Impact Whey Protein MyProtein Impact Whey Protein
Mammut Formel 90 Protein Mammut Formel 90 Protein
Optimum Nutrition Gold Standard Optimum Nutrition Gold Standard
Weider 80 Plus Protein Weider 80 Plus Protein
Nutri-Plus Shape & Shake Nutri-Plus Shape & Shake
Multipower Formula 80 Evolution Multipower Formula 80 Evolution
Vergleichssieger
Preis-Leistungs-Sieger
ESN Designer Whey Protein
MyProtein Impact Whey Protein
Mammut Formel 90 Protein
Optimum Nutrition Gold Standard
Weider 80 Plus Protein
Nutri-Plus Shape & Shake
Multipower Formula 80 Evolution
1,1 Sehr gut
1,2 Sehr gut
1,5 Sehr gut
1,6 Sehr gut
2,1 Gut
2,3 Gut
2,7 Gut

Abstimmungsergebnis

944+
601+
253+
234+
221+
219+
242+

Menge

1,0 kg
1,0 kg
3,0 kg
2,2 kg
0,5 kg
0,5 kg
0,75 kg

Portionen pro Packung

33
40
120
74
16
16
25

Eiweiß (pro Portion)

25 g
20 g
29,3 g
24 g
25 g
25,92 g
34 g

Kohlenhydrate (pro Portion)

1,2 g
1,6 g
16,7 g
3 g
2 g
1,08 g
17 g

vegan

Vorteile

  • Hergestellt in Deutschland
  • Cross-flow mikrofiltriertes Whey-Isolat (CFM)
  • In vielen Geschmacksrichtungen erhältlich
  • Gute Löslichkeit in Milch und Wasser
  • Vier Komponenten-Eiweiß aus Soja, Milch, Molke und Hühnerei
  • Mit Vitamin B6 optimiert
  • Hoher Anteil an Proteinisolat aus Molke
  • 4g Glutamine pro Portion
  • Mit zusätzlichem Vitamin B6
  • Mit zusätzlichem Calcium
  • Proteinanteil (über 85%)
  • In Deutschland hergestellt
  • für Vegetarier geeignet
  • Hoher Anteil an BCAA (5,7 g) und Glutamine (3,8 g)
  • Hergestellt in Deutschland
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Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt.

Vorab drei wichtige Erkenntnisse:
  • Man muss gut auf die Zusammensetzung des Mehrkomponentenproteins achten. Viele Produkte halten nicht das, was sie versprechen. Hier muss man schauen, ob man nicht ggf. nur gestrecktes Casein im Einkaufswagen hat.

  • Die Einnahme von Mehrkomponentenproteinen empfiehlt sich dann, wenn der Körper über einen langen Zeitraum gleichbleibend gut mit Aminosäuren versorgt werden soll. Hier werden für die kurzfristige Versorgung die Whey Proteine herangezogen, während das Casein auch noch nach mehreren Stunden seine Wirkung entfaltet.

  • Hochwertiges Mehrkomponentenprotein weist eine sehr hohe biologische Wertigkeit auf. Durch die Kombination mehrerer Komponenten erhält man den bestmöglichen Aminosäurenpool, der über die einzelnen Proteine so nicht erzielt werden kann.

Die Informationen, die wir hier für den Leser zusammengestellt haben, stammen aus unterschiedlichen Testmagazinen mit diversen Testberichten und Vergleichstests (Stiftung Warentest hat bislang noch keine Mehrkomponentenproteine gezielt getestet). Die Empfehlungen aus Erfahrungsberichten und Bewertungen von Käufern dieser Produkte haben wir ausgewertet, um hier eine Kaufberatung geben zu können.

Mehrkomponenten Protein 3 Portionen

Woraus setzt sich ein Mehrkomponentenprotein zusammen?

Dieses Protein besteht, wie der Name schon sagt, aus mehreren Komponenten und wird auch MKP genannt. Zu den häufigsten Komponenten zählt das Whey Protein, das EGG Protein und das Casein Protein. Jede einzelne Komponente stellt unterschiedliche Eiweiße zur Verfügung.

Das Whey Protein ist das sogenannte Molkenprotein. Es setzt sich bei der Käseherstellung nach dem Abschöpfen der Masse an der Oberfläche der Molke ab. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Milch bleiben in der Molke enthalten. Die Proteine werden durch Filtrationsmethoden konzentriert und zu einem Pulver verarbeitet. Bei den so gewonnen Proteinen unterscheidet man in Protein Konzentrat, Isolat und Hydrolysat.

Konzentrat: 70 – 80 % Protein, 7- 8 % Kohlenhydrat, und ein hoher Gehalt an Lactose und Fett.

Isolat: 90 – 96 % Protein, sehr geringer bzw. kein Kohlenhydratanteil, 1 % Lactose und Fett.

Hydrolysat: Die Werte entsprechen denen des Isolats, der entscheidende Unterschied liegt im Herstellungsverfahren des Hydorlysats. Hier werden die Proteine so aufgespalten, dass sie quasi „vorverdaut“ sind. Das führt zu einer extremen Beschleunigung der Aufnahme im menschlichen Organismus. Die so gewonnen Proteine erreichen auf diese Weise binnen weniger Minuten die Muskeln und können sie somit nach einem Training unmittelbar versorgen.

Das EGG Protein ist ebenfalls eine tierischen und sehr nährstoffreiche Eiweißquelle, es wird aus dem Eiklar gewonnen. Diese Proteine beinhaltet so gut wie keine Fette und Kohlenhydrate. Außerdem verfügt es über hochwertige Aminosäuren. Es sorgt darüber hinaus für ein anhaltendes Sättigungsgefühl und ist ein gutes Produkt im Rahmen einer Diät. Es ist lactosefrei und ist von hoher biologischer Wertigkeit.

Casein (Milcheiweiß): Die Proteine der Milch verteilen sich zu 80 % auf das Casein und weitere 20 % stellen die Whey Proteine dar. Bei der Verarbeitung der Milch zu Käse gelangt das Protein direkt durch die Flüssigkeit in den Käse und nicht in der Molke. Das Milcheiweiß ist nicht zu verwechseln mit dem Molkeneiweiß. Beim Molkeneiweiß kann es zu einer Unverträglich von Milchzucker, also einer Lactoseintoleranz, kommen. In diesem Fall kann man auf andere tierische Milchprodukte wie z.B. Ziegen oder Schafsmilch umsteigen. Bei einer Milcheiweißallergie allerdings kann man lediglich auf pflanzliche Eiweiße ausweichen. Der große Unterschied von Whey (Molkeneiweiß) und Casein (Milcheiweiß) liegt darin, dass das Whey Protein innerhalb weniger Minuten bis zu maximal einer halben Stunde nach Einnahme in die Muskeln gelangt. Das Casein dagegen benötigt mindestens 4 Stunden. Diese Tatsache wird gerne genutzt, um dem Körper so eine Art Proteinspeicher zur Verfügung zu stellen, sodass gerade über Nacht die Versorgung der Muskeln gewährleistet ist.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Vereint die Vorteile der unterschiedlichen Komponenten
  • Kann zu fast jedem Zeitpunkt eingenommen werden
  • Gutes Mittel, wenn man länger unterwegs ist und nicht mehrere verschiedene Produkte mitnehmen möchte
  • Kurz-, mittel- und langfristige Versorgung mit Proteinen

Nachteile

  • Die Anforderungen, die man sonst an die einzelnen Komponenten stellt, können nicht voll erfüllt werden

Mehrkomponentenprotein ist ein Allrounder

Der besondere Vorteil eines Mehrkomponentenproteins ist seine astronomische Wertigkeit und zusätzlich überzeugt es durch die lange Zeitspanne von guter Eiweißversorgung. Dadurch handelt es sich um ein Protein, das vielseitig einsetzbar ist. Da es sich um einen Allrounder handelt, ist es prinzipiell für alle Sportler geeignet, die Ihre Proteinzufuhr erhöhen und darüber hinaus die beste Aufnahme im Körper gewährleisten möchten. Die beste Wahl unter den Proteinpulvern ist ein Mehrkomponentenprotein, wenn es darum geht, eine Mahlzeit zu ersetzen.

Vergleichstests haben gezeigt, dass anders als bei den einzelnen Sorten von Eiweißen, die in ihrer puren Form erhebliche Vorzüge haben, die Mehrkomponentenproteine nicht alle speziellen Eigenschaften so intensiv entfalten können, wie das ein einzelnes kann. Dennoch zeigen Proteintests, dass die Kombination eine ganz hervorragende Mischung mit enorm vielen positiven Eigenschaften ist. Es bleibt aber ein Fakt, dass ein Whey Protein aufgrund der schnellen Resorptionszeit bestes Mittel der Wahl nach einem extrem anstrengenden Training ist, und wenn ausschließlich eine Langzeitwirkung gewünscht ist, beispielweise die Versorgung über Nacht, dann bleibt Casein unangefochten die Nummer eins.

Wann bietet welches Protein den größtmöglichen Nutzen im Rahmen einer sinnvollen Ernährung (Nutration)

Zweck

Sorte mit dem besten Effekt

Biologische Wertigkeit

Mehrkomponentenprotein

Muskelaufbau

Mehrkomponentenprotein und Whey

Diät

Casein

Direkt vor/nach dem Training

Whey

Langzeitversorgung

Casein

Fakten zum Mehrkomponentenprotein

Bei einem Mehrkomponentenprotein handelt es sich um ein Protein, in dem alle Vorteile einzelner Eiweißquellen vereint sind. Das betrifft sowohl die Zusammensetzung der Aminosäuren als auch die Aufnahmegeschwindigkeit. Daher ist das Ergebnis ein echter Allrounder, der besonders mittelfristig gute anabole und gute anti-katabole Eigenschaften aufweist. Bekanntermaßen lässt sich eine positive Proteinbilanz über zwei Wege erreichen. Zum einen über eine Steigerung der Proteinsynthese und zum anderen über eine Senkung der Proteinabbaurate. Nach dem Training kurbeln die Proteinsynthese leicht verdauliche Proteine wie Whey und Sojaprotein an. Dahingegen wirkt das anti-katabol langsam verdauliche Casein langfristig. Beide Effekte aus “schnellen” und “langsamen” Eiweißen werden hier vereinbart. 2007 konnten amerikanische Wissenschaftler diese doppelte Wirksamkeit von Mehrkomponentenprotein bestätigen. Männlichen Kraftsportlern wurde nach einem einheitlichen Training entweder isoliertes Sojaprotein oder ein Gemisch aus Casein und Whey Protein verabreicht. Das Mehrkomponentenprotein erhöhte dabei die Netto-Proteinbilanz nicht nur initial stärker als Sojaprotein, sondern konnte sie auch rund 180 Minuten positiv halten, während Sojaprotein dies nicht einmal halb so lange schaffte.

In einer anderen Studie wurde 2013 für einen Proteintest nach dem gleichen Prinzip pures Whey Protein mit einer Mischung aus Soja- und Milchproteinen (25 % Soja, 25 % Whey, 50 % Casein) verglichen. Nach einem intensiven Beintraining nahmen die Probanden die Supplemente zu sich, anschließend wurden ihnen über einen Zeitraum von 4 Stunden Blutproben und Muskelbiopsien entnommen. Auch hier wurden die Erwartungen durch die Ergebnisse erfüllt. Wie erwartet, rief das Whey Protein kurzfristig einen höheren Aminosäure-Peak im Blut hervor und ebenso bestätigte sich, dass das Mehrkomponenten Protein die Hyperaminoazidämie zwar auf niedrigerem Niveau, aber dafür deutlich länger aufrechterhielt. Dadurch blieb die Muskelproteinsynthese in der Erholungsphase signifikant länger gesteigert.

Die biologische Wertigkeit scheint hier beinahe übernatürlich, sie drückt aus, wie sehr ein Protein in seinem Aminosäureprofil unserem körpereigenen Protein ähnelt. Das bedeutet, je höher die Wertigkeit, desto ähnlicher sind die Proteine den menschlichen Eiweißen und desto besser und schneller können sie vom Organismus aufgenommen werden. Mit dem Topwert von etwa 104 ist Whey von höchster biologischer Wertigkeit. Allerdings lassen sich durch eine geschickte Kombination von Proteinquellen noch weit höhere Werte herausholen. Sojaprotein, Eiprotein, Whey und Casein sind zwar allesamt vollwertige Eiweiße, besitzen aber trotzdem individuelle Schwachstellen. So enthält Sojaprotein beispielsweise, wie alle pflanzlichen Proteinquellen, einen geringen Anteil der schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein. Gerade der Methioningehalt von unter 1 % kann beim Muskelaufbau zum limitierenden Faktor werden. Hier sind Whey und Casein in guter Ausgleich, um diese Methionin-Lücke zu schließen. Dafür sind Sojaproteine in puncto Arginin unterlegen. Hierbei handelt es sich um einen effektiven Stimulus für die Freisetzung von Wachstumshormonen. Vergleicht man Whey und Casein, so weist Whey mehr Leucin auf. Dafür schneidet Casein bei den essentiellen aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin besser ab. Diese sind für die Synthese zahlreicher Neurotransmitter bedeutsam.

Auch über den Geschmack sollte noch gesprochen werden. In erster Linie soll ein Eiweißpulver den Muskelaufbau unterstützen und nicht schmecken. Findet man jedoch ein hochwertiges Produkt, das auch noch gut schmeckt, hat man den Vorteil, dass man es auch z.B. dafür Nutzen kann, es als Heißhungerkiller im Rahmen einer Diät einzusetzen. So greift man viel lieber zu einem Shake, der einen mit den wichtigsten Inhaltsstoffen versorgt und spart sich unnötige Kalorien aus Schokoriegeln und Co.

Wie anfangs erwähnt, hat sich das Testmagazin Stiftung Warentest noch nicht gezielt mit Mehrkomponentenproteinen beschäftigt, es steht aber ein Testbericht über Eiweißpulver im Allgemeinen zur Verfügung. Wir werden hier auch keinen Testsieger küren und sagen, dieses oder jenes Produkt ist bestes Mittel am Markt, da viele Bewertungen und Erfahrungen natürlich rein subjektiv sind und wir neutral informieren wollen. Insofern muss jeder, der in seine Ernährung (Nutrition) ein Eiweißpräparat integrieren möchte, ein wenig testen, um das für ihn passende Produkt zu finden.

Die Erfahrung zeigt, dass eine sinnvolle Empfehlung im Rahmen einer Kaufberatung nur sein kann, unbedingt auf die Nährwertangaben zu achten. Wichtig sind ein hoher Eiweiß- und Aminosäuren-Anteil. Dieser sollte bei über 90% liegen. Ebenso wichtig sind ein niedriger Fettgehalt und wenig Kohlenhydrate.

 

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