Proteinriegel 2018

Die besten Proteinriegel im Vergleich.

Aktualisiert: 29. June 2018

Proteinriegel bieten eine ganz hervorragende Alternative für den kleinen Hunger zwischendurch oder auch zur schnellen Versorgung der Muskulatur direkt nach dem Training. Da hier kein extra Anmischen eines Skakes notwendig ist, sondern man einfach nur den Riegel aus seiner Verpackung holen muss, um ihn dann sofort genießen zu können. Das ist schon sehr praktisch. Selbst wenn ein Proteinriegel nicht zur Unterstützung des Muskelaufbaus verwendet wird, so ist er sicherlich die gesunde und für die meisten leckere Alternative zu einem gewöhnlichen Schokoriegel. Dieser liefert zwar auch viel Energie und natürlich auch Freude, aber leider auch ebenso viele Kalorien, die aber leider nicht vom Körper gewinnbringend umgesetzt werden können.

Vorab drei wichtige Erkenntnisse:
  • Nicht überall dort, wo Eiweißriegel draufsteht, ist auch einer drin. Zumindest nicht in der Form, wie man es als Kraftsportler von einem gesunden Snack im Rahmen eines Trainings erwartet. Viel zu oft sind diese Riegel dann durch einen extrem hohen Kohlenhydratanteil eher Süßigkeiten.

  • Ein wirklich guter Protein- bzw. Eiweißriegel sollte aus nicht mehr wie zehn Zutaten bestehen. Wichtig ist in der Zusammensetzung das Eiweiß-Kohlenhydrat-Verhältnis. Zudem sollte man darauf achten, dass hochwertiges Eiweiß verwendet wird.

  • Die Preise für so einen Riegel fangen bei 1,70 €/Stck. an. Sie können aber durchaus auch 3,50 € und mehr betragen. Ob das für einen Snack akzeptabel ist, muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Wenn man diese Preise ausgibt, muss man aber auf jeden Fall auf Qualität achten.

Schoko Protein Riegel

Wie unterscheidet man einen Proteinriegel von einer Süßigkeit?

Zwei Tipps können bereits weiterhelfen. Falls es keine lange Zutatenliste auf der Verpackung des vermeintlichen Proteinriegels gibt, ist der Inhalt aller Wahrscheinlichkeit nach gesund. Wenn aber Zutaten deklariert sind, sollten es in der Regel nicht mehr als zehn sein, sonst handelt es sich eher um eine Süßigkeit anstatt um einen Protein Riegel. Die meisten Eiweißriegel, die man kaufen kann, fallen in die Kategorie “Süßigkeit”. Nur wenige eignen sich als Snack für Fitnessbewusste.

Riegel, die aus den USA stammen, sind etwas anders deklariert als unsere Eiweißriegel. Hier sind Kohlenhydrate und Ballaststoffe angegeben. Die verwendeten Kohlenhydrate abzüglich der Ballaststoffe ergeben die Net Carbs. Wenn Sie einen Proteinriegel selber machen sollten diese weniger relevante Kohlenhydrate als Protein beinhalten. Nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit Protein finden Sie auf unserer Homepage.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Gute Möglichkeit, um den Proteinbedarf sicherzustellen, wenn keine andere Eiweißquelle zur Verfügung steht
  • Gut unterwegs mitzuführen, um als Snack für zwischendurch zu dienen
  • Lässt sich in der richtigen Zusammensetzung gut in eine Diät integrieren
  • Lange Haltbarkeit
  • Viele Geschmacksrichtungen

Nachteile

  • Viele angebotene Riegel sind eher Süßigkeiten und versprechen in ihrer Vermarktung mehr als sie halten
  • Vergleichsweise teurer Proteinlieferant

Was bedeuten Zuckeralkohole als Zuckeraustauschstoff in Eiweißriegeln?

Sobald Zuckeralkohole ausgewiesen sind, handelt es sich um Zuckeraustauschstoffe, daher sind diese Proteinriegel dann häufig als „Zucker frei“ oder als „ohne Zucker“ ausgewiesen. Im Gegensatz zu Süßstoffen sind Zuckeraustauschstoffe nicht kalorienfrei, werden aber entweder schlecht verdaut oder schlecht verstoffwechselt. Zuckeralkohole wie Maltitol kann in größeren Mengen (>30 g) abführend wirken. Ein solches Zuckeralkohol beeinflusst den Blutzuckerspiegel allerdings nur in minimalem Umfang, hat also keine appetitanregende Wirkung. Das Zuckeralkohol Erythritol hingegen wird fast vollständig unverdaut wieder ausgeschieden und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht.

Proteinriegel Test

In einem Proteinriegel Test, der von anderen Portalen durchgeführt wurde, wurde vor allem darauf geachtet, wie viel Eiweiß beispielsweise in einem solchen Proteinriegel enthalten ist. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei den durchgeführten Tests war ebenso, welche Art von Eiweiß deklariert wurde. Auch wurde das Eiweiß-Kohlenhydrat-Verhältnis genauer betrachtet und darauf geachtet, wie viele Zutaten insgesamt deklariert wurden.

Ein Eiweißriegel, der über 20 g Protein ausweist, zählt tatsächlich zu den guten und wertvollen Eiweißriegeln. Hier hatte der Hersteller tatsächlich im Sinn, einen Riegel mit einem hohen Eiweißanteil herzustellen. Um nach einem kurzen Workout die Proteinsynthese in den Muskeln anzuregen, genügen bereits 20 g Protein. Studien belegen, dass Proteine außerdem sehr gut sättigen und das besonders dann, wenn die Riegel mit einer Portionsgröße von 20 g ausgestattet sind. Einen hochwertigen Eiweißriegel erkennt man also mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe. Stehen unter den Zutaten entweder Whey-Protein oder eine Whey-Casein-Mischung, dann handelt es sich bereits um sehr hochwertige Eiweißriegel. In Eiweißriegeln sind neben Proteinen natürlich auch andere Zutaten enthalten. Eine große Rolle spielt sicher auch, welche Art von Kohlenhydraten enthalten sind. Viele Proteinriegel enthalten Zuckeralkohole (Maltitol oder Erythritol). Aber Achtung, einige Zuckeralkohole können in größeren Mengen die Verdauung durcheinanderbringen. Ebenso können Eiweißriegel eine große Menge an Süßstoffen und/oder Zucker enthalten. Hier lässt sich bereits schnell erkennen, je mehr Kohlenhydrate der Riegel enthält, desto eher handelt es sich um eine Süßigkeit.

Wer auf Eiweißriegel für den Snack zwischendurch setzt, der sollte fünf Kriterien berücksichtigen, wenn es um die Wahl des richtigen Riegels geht:

  • Der Eiweißanteil sollte über 50% des Gesamtgewichtes des Riegels liegen
  • Das verarbeitete Eiweiß sollte hochwertig sein
  • Das Eiweiß-Kohlehydratverhältnis muss passen
  • Es sollten nicht mehr als zehn Zutaten deklariert sein
  • Bei einem höheren Fettanteil macht der Riegel auch satt

Was beinhalten Eiweißriegel?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt stark davon ab, ob es sich um echten Eiweißriegel handelt oder doch eher um einen, der sich zwar so nennt, aber eher eine Süßigkeit ist.

Hier einmal zwei Beispiele, mit welchen Herstellerangaben so eine Süßigkeit als Eiweißriegel vermarktet wird:

Protein Riegel Nr.1 enthält mehr als 25 Zutaten. Er hat eine Portionsgröße von 85 g bei einem Proteingehalt von 26 g. Die verwendeten Proteine sind hier Molkeprotein-Isolat, Sojaprotein-Isolat, Milchprotein-Isolat und Milchprotein-Konzentrat. Mit diesen Zutaten nimmt derjenige, der diesen Riegel verzehrt, 33 g Kohlenhydrate und 14 g Fett zu sich. Der Riegel hat einen Brennwert von 370 kcal. Der Geschmack wird als „gut“ ausgewiesen.

In diesem Riegel sind folgende Zutaten enthalten: Soja-Nüsse, Protein-Mischung, Maltitol, fraktioniertes Palmenkernöl, teilweise entfettetes Erdnussmehl, Molke, Erdnüsse, Erdnussöl, Traubenzucker, teilweise hydriertes Pflanzenöl (Rapssamen und Baumwollsamenöl), Salz, Soja-Lezithin, Sucralose, Stärkesirup, fraktioniertes Palmenkernöl, entwässerte Äpfel, Glycerin, natürliche Aromen, Maisstärke, Pektin, Zitronensäure, Lezithin, natürliche und künstliche Aromen, Kaliumsorbat.

Proteinriegel Nr. 2 enthält ebenfalls über 25 Zutaten bei einer Portionsgröße von 57 g, wovon 19g Proteine sind. Hier wird Kollagen-Hydrolysat, Sojaprotein-Isolat, Milchprotein-Isolat, Magermilchpulver, Molkeprotein-Konzentrat und Hühnerei-Albumin verwendet. Hier verzehrt man 22 g Kohlenhydrate und 5 g Fett bei eine Brennwert von 200 kcal bei gutem Geschmack.

Auch hier eine recht lange Zutatenliste: Protein Blend (Kollagen-Hydrolysat, Sojaprotein-Isolat, Milchprotein-Isolat, Magermilchpulver, Molkeprotein-Konzentrat, Hühnerei-Albumin), Karamel (gesüßte Kondensmilch, Glukosesirup, Invertzuckersirup, Palmöl, Butter, Zucker, Verdickungsmittel (E471), Pectin, Salz, Natürliche Aromen), Milchschokolade (Zucker, Kakaobutter, Magermilchpulver, Kakaomasse, Laktose und Protein aus Whey (Milch), Palmfett, Whey Pulver, Milchfett, Soya Lecithin, Natürliches Vanille Extrakt), Feuchthaltemittel (Glycerol), Frukto-Oligosaccharide, Feuchthaltemittel (Maltitol), Aromen, fettarmes Kakaopulver, Gerstenmalz-Extrakt, Salz.

Es geht aber auch anders. Hier nun zwei alternative Beispiele für Eiweißriegel, die auch wirklich dem gewünschten Zweck dienen.

Alternativer Proteinriegel Nr. 1 enthält 16 Zutaten. Von der 50 g schweren Portionsgröße entfallen 28 g auf Proteine. Der Kohlenhydratanteil ist mit 8 g sehr gering und auch die 5 g Fett sind vertretbar. Hier werden 187 kcal zugeführt. Von Verbrauchern wird der Geschmack als „okay“ bewertet.

Zutaten (Geschmacksrichtung Peanut-Butter): Proteinmischung (Milch-, Whey- und Soja-Protein), Glycerin, Maltit, Kakaobutter, Magermilchpulver, Kakaomasse, Pflanzenfett, Polydextrose, Aroma, L-Carnitin, Säuerungsmittel Weinsäure, Karamellzucker, Maltodextrin, Emulgator Soja-Lecitin, Süßstoff Sucralose.

In puncto Nährstoffe hält dieser Eiweißriegel, was er verspricht. Einen hohen Eiweißanteil und vergleichsweise wenig Kohlenhydrate.

Der alternative Proteinriegel Nr. 2 enthält nur 9 Zutaten. Bei einer Portionsgröße von 50 g gibt es hier satte 35 g Proteine, die aus Sojaprotein-Isloat und Molkeprotein-Isolat bestehen. Hier gibt es sogar nur 5 g Kohlenhydrate und verschwindend geringe 0,4 g Fett. Auch der Brennwert ist mit 156 kcal recht niedrig. Hier gibt es allerdings dann Einbußen bei Geschmack, der von Verbrauchern nur mit „noch okay“ bezeichnet wird. Wie bereits erwähnt, enthält er nur 9 Zutaten.

Diese wären: Proteinmischung, Wasser, Glycerin, Aroma, Zitronensäure, Vitaminmischung, Süßstoff-Mischung, Kaliumsorbat, Natriumbenzoat.

Dieser Proteinriegel weist ein gutes Ergebnis auf und erfüllt mit seinem hohen Eiweißanteil fast alle Kriterien, die man von einem Eiweißriegel erwartet.

In der nachfolgenden Tabelle noch einmal eine Übersicht, woran man einen guten Eiweißriegel erkennt und von welchen man eher die Finger von lassen sollte.

Merkmal

Eigenschaften

Eher eine Süßigkeit

Nicht sehr hochwertige Eiweißquellen, z.B. Soja-Isolat, Proteingehalt unter 20%, viele künstliche Zusatzstoffe

Vertretbar aber noch nicht wirklich empfehlenswert

Meist ein Proteinmix, der aber auf jeden Fall besser als reines Sojaprotein ist. Proteingehalt zwar höher, aber viele Süßstoffe und Zusatzstoffe

Gute Proteinriegel für den Muskelaufbau

Enthält meist hochwertiges Whey-Protein, wenige Zutaten und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe, der Proteingehalt beträgt 30% und mehr.

Es gibt auch Eiweißriegel, die auf Fleisch als Zutat setzen. Wer es also lieber herzhaft mag, findet hier sicher eine gute Alternative.

Inhaltsverzeichnis
  1. Wie unterscheidet man einen Proteinriegel von einer Süßigkeit?
  2. Vor- und Nachteile
  3. Was bedeuten Zuckeralkohole als Zuckeraustauschstoff in Eiweißriegeln?
  4. Proteinriegel Test
  5. Was beinhalten Eiweißriegel?
Wie finden Sie unseren Beitrag?
110+
0
Entspricht einer Bewertung von 5 / 5
 

Noch kein Erfahrungsbericht vorhanden.

Helfen Sie anderen Besuchern und hinterlassen Sie den ersten Erfahrungsbericht zum Thema.

Submit a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Neuen Kommentar verfassen